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U17 des RSC ist Deutscher Meister

Die U17 des RSC hat in Chemnitz völlig überraschend den Deutschen Meistertitel gewonnen. Im Finale bezwang die Mannschaft des scheidenden Meistertrainers Eric Soriano Lopez die ERG Iserlohn nach Penaltyschießen - für die Jahrgangskombination 2002 und 2003 gab es nach vielen vergeblichen Anläufen damit erstmals den ersehnten Meistertitel. Als Torhüter Till Mertens, der im Gespann mit Lara Immer zwei Tage lang eine "Sahne-Leistung" ablieferte, auch den fünften Strafstoß abwehrte, brachen alle Dämme. Auf dem Feld und auf den Rängen. Luca Antweiler hatte für den RSC getroffen und damit den entscheiden Punkt geholt.

Die ERGI hatte mit dem Halbfinalsieg gegen Chemnitz ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und ging als Favorit ins Endspiel. Auf der Gegenseite musste Schlüsselspieler Tom Drübert am Finaltag krankheitsbedingt passen - er konnte nur für einzelne Penalties eingewechselt werden. Dazu später mehr.

Beide Mannschaften hatten in den bisherigen Spielen reichlich Körner gelassen, so dass die Partie zunächst nur wenig Tempo bot. Beide Mannschaften standen kompakt in der Abwehr und ließen kaum Chancen zu. Als Moritz Stertkamp eine davon zum 1:0 nutzte, rückte der große Traum näher. Lilli Dicke traf Sekunden vor der Pausensirene die Latte, doch dann kam Iserlohn kurz nach dem Seitenwechsel zum Ausgleich. Beide Team schenkten sich nichts, trotz schwindender Kräfte stieg das Tempo. Als dann aber bis zum Ende der Verlängerung kein Tor mehr fiel, mussten beide Teams ins Penaltyschießen. Das dann zur großen Bühne für Till Mertens werden sollte ...

Schon das Halbfinale hatte Team und Fans alles abverlangt. Düsseldorf ging in Front, dann aber lief Moritz Stertkamp zur Glanzform auf: Er nahm den Ball hoch, ließ ihn zweimal auf dem Schläger tanzen und drückte ihn oben ins Tor. 1:1. Auch hier blieb es dabei, trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten. Schon das Halbfinale wurde also durch Penaltyschießen entschieden. Hier lag Düsseldorf lange 1:0 in Front, ehe mit dem letzten Schuss Nina Necke eiskalt unter dem springenden Keeper hindurch zum 1:1 egalisierte. Penalty-Verlängerung. Hier trat Tom Drübert erneut an den Punkt. Und traf: Aus, vorbei, Finale - die Silbermedaille, die nachher sogar vergoldet wurde, war sicher!

Dabei waren den Junglöwen in der Hammergruppe mit den beiden Mitfavoriten RSC Chemnitz und IGR Remscheid im Vorfeld allenfalls Außenseiterchancen zugebilligt worden. Doch dann kam alles anders: Nachdem sich die Mannschaft mit einem 8:1 (Tore: Moritz Stertkamp, Tom Drübert, Mette Trimborn) gegen Darmstadt auf Temperatur geschossen hatte, wartete Remscheid, das nach der Auftaktniederlage gegen Chemnitz schon unter Druck stand. Dem 1:1 hier folgte die entscheidende Partie gegen die Gastgeber. Das 4:4 hier war ebenso nervenaufreibend und sicherte den entscheidenden Punkt für den Halbfinaleinzug.

Der Meistertitel war der Lohn für eine geschlossene, homogene und hochkonzentrierte Mannschaftsleistung, mit der auch zwischenzeitliche krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle kompensiert werden konnten. Nun wartet auf den Deutschen Meister im Oktober das nächste Highlight - die Teilnahme am Eurockey-Cup in Spanien.

Das RSC-Meisterteam: Till Mertens, Lara Immer - Simon Hilberg, Moritz Stertkamp, Nina Necke, Jonas Patt, Luca Antweiler, Lilli Dicke, Tom Drübert, Mette Trimborn.

Spielplan - Vorrunde
RSC Darmstadt - RSC Cronenberg 1:8
RSC Cronenberg - IGR Remscheid 1:1
RSC Chemnitz - RSC Cronenberg 4:4

Halbfinale
TuS Düsseldorf-Nord - RSC Cronenberg 2:3 n. V. und Penaltyschiessen

Finale
RSC Cronenberg - ERG Iserlohn 2:1 n. V. und Penaltyschiessen

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