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U9 verteidigt erneut Deutschen Meistertitel

Die U9 des RSC Cronenberg hat zum sechsten Mal in Folge den Deutschen Meistertitel gewonnen. Auch 2017 war der jüngste Cronenberger Nachwuchs eine Klasse für sich und wies die beiden Mitbewerber um den Titel, den HSV Krefeld und Gastgeber RSC Gera, in die Schranken. Dass sich nur drei Mannschaften um den Siegerpokal bewarben, tat einer rundum gelungenen Veranstaltung kaum einen Abbruch. Das Organisationsteam des RSC Gera leistete ganze Arbeit, um den Gästen ein tolles Wochenende zu bereiten. Zwar sind nur drei Mannschaften bisheriger Minusrekord, doch ein anderes Novum fiel deutlich entscheidender ins Gewicht: Erstmals wurde ein Turnier im Minihockey ausgetragen, das zu einem Erfolg auf der ganzen Linie wurde. Am Ende strahlten auch die Cronenberger Gesichter: Meistertrainer Daniel Bauckloh-Lusebrink schickte hier zehn seiner Spieler des Siegerkaders ins Rennen, die mit Medaillen und T-Shirts für ihren immensen Einsatz belohnt wurden.

Natürlich stand aber die eigentliche Deutsche Meisterschaft im Mittelpunkt. Und schon im ersten Spiel setzte der RSC ein Ausrufezeichen: NRW-Vizemeister HSV Krefeld wurde deutlich mit 6:2 in die Schranken gewiesen. Dabei machte die individuelle Klasse des Cronenberger Nachwuchses den entscheidenden Unterschied, denn neben der Durchschlagskraft von Torschützenkönig Phil Capozzoli wusste sich auch Carlota Molet Sabater mit couragiertem Einsatz immer wieder in Szene zu setzen. Damit war der Weg auf die Siegerstraße eingeschlagen. Und der RSC hatte sich trotz einer anschließenden fünfstündigen Pause warmgespielt: So stimmte der Rhythmus auch im zweiten Spiel, der RSC Gera hatte beim glatten 11:0-Erfolg des Titelverteidigers nicht den Hauch einer Chance. Mit sechs Punkten endete Tag eins, so dass die dritte Turnierpartie schon die Entscheidung bringen konnte - und brachte: Zwar gelangen den Krefeldern immer wieder gefährliche Vorstöße, im Tor des RSC saßen mit Alessandro Failla und Fabio Wilhelm an diesem Tag aber zwei Meister ihres Fachs: Mit Glanztaten in Serie brachten sie die gegnerischen Angreifer reihenweise zur Verzweiflung. Auf der Gegenseite wurden die Angriffe dagegen souverän zu Ende gespielt, so dass nach dem 6:0 die Titelverteidigung bereits perfekt war. Immer wieder blitzte auch das spielerische Können der Junglöwen auf, wenn mit viel Übersicht der besser postierte Mitspieler gesucht wurde. Dass die letzte Partie gegen Gera nach einer klaren Führung am Ende 4:4 endete, tat der Freude keinen Abbruch. Die 14 eingesetzten Akteure strahlten am Ende mit ihrem Trainergespann, Daniel Bauckloh-Lusebrink und Till Mertens, um die Wette. Besonders erfreulich: Mit Carlota Molet Sabater, Phil Capozzoli, Alexander Freitag, Luis da Silva und Noah Walter trugen sich gleich fünf Akteure in die Torschützenliste ein.

Glanzlichter wurden aber auch beim Minihockey-Turnier gesetzt. Der Plan, dort den Jüngsten ihr Rampenlicht und die Erfolgsmomente zu gönnen, ging auf ganzer Linie auf. Auf einem kleineren Feld wurde auf kleinere Tore gespielt, der Schiedsrichter griff nur im Notfall ein. So entfalteten die Jüngsten im RSC-Dress einen beeindruckenden Kampfgeist. Die Laufwege waren kürzer, so reichte die Puste länger - und natürlich wurden auch die Tor-Premieren vom Cronenberger Anhang bejubelt. Eine ganze Reihe der Youngster feierte ihre ersten Treffer - Klara Simon, Phil Kerkmann, Jamie Hamkens und Rasmus Dicke waren erstmals erfolgreich. Auch hier bleibt unter dem Strich eine durchweg positive Bilanz - die Premiere machte eindeutig Lust auf mehr. Und die Kombination aus Deutscher Meisterschaft und Minihockey-Turnier könnte zu einem echten Erfolgsmodell werden.

Der Meisterkader des RSC: Alessandro Failla, Fabio Wilhelm - Phil Capozzoli, Jamie Hamkens, Rasmus Dicke, Noah Walter, Luis da Silva, Klara Simon, Carlota Molet Sabater, Benno Brandt, Chiara Fischer, Phil Kerkmann, Alexander Freitag, Lukas Hausmann, Emil Beckmann.

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