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U15 ist Deutscher Vizemeister 2017

Auch 2017 hat die U15 den Deutschen Meistertitel hauchdünn verpasst - nach einem hochdramatischen Finale unterlag das Team von Trainer Eric Soriano Lopez Ausrichter TuS Düsseldorf-Nord mit 2:3 (1:2).

Dabei hatte alles so gut begonnen. In einer hektischen Anfangsphase, die beide Teams nervös begannen, erarbeitete sich der RSC eine optische Feldüberlegenheit und ging verdient durch Moritz Stertkamp mit 1:0 in Front. Düsseldorf fuhr zwar gefährliche Konter, die jedoch in der Abwehr um die wieder bärenstarke Torhüterin Lara Immer hängen blieben. Dann aber spielte der Schiedsrichter Schicksal: In einer äußerst strittigen Situation spielte dann der Schiedsrichter Schicksal und entschied auf Penalty gegen den RSC. Düsseldorf verwandelte - 1:1. Dies brachte die Gäste komplett aus dem Tritt, kurz darauf nutzte der TuS dann eine Unachtsamkeit sogar zum 1:2. Als Nina Necke eine ebenfalls umstrittene Blaue Karte kassierte, hielt Lara Immer den Strafstoß - und ihr Team im Spiel. Kurz danach glückte Düsseldorf dann aber doch das 1:3. Der RSC fuhr wütende Gegenangriffe, packte die Brechstange aus und verkürzte tatsächlich erneut durch Moritz Stertkamp auf 2:3. Letztendlich war aber nicht mehr drin - einmal mehr gewannen die Junglöwen aber die Silbermedaille und sind damit zweitbeste Mannschaft in Deutschland.

Während Düsseldorf im Finale den bis dato glänzenden Spielfluss auf Cronenberger Seite nicht zuließ, hatte der RSC noch im Halbfinale ein Glanzlicht gesetzt. Zwar war der Hülser SV Krefeld in allen Belangen unterlegen, dennoch zeigten die Junglöwen Rollhockey vom Feinsten. Sehenswerte Kombinationen, die immer wieder auch mit dem Torerfolg abgeschlossen wurden, hatten für Bewunderung auf allen Seiten gesorgt. 13:2 hieß es am Ende, auch in der Höhe ein hochverdienter Sieg. Im anderen Halbfinale hatte Düsseldorf die favorisierte Iserlohner ERGI mit 4:1 niedergerungen.

In der Vorrunde stellten die Junglöwen mit gerade einmal zwei Gegentoren die beste Defensive des Turniers. Und die gab es gleich im Auftaktspiel - gegen die Gastgeber. Allerdings hatte der RSC zu diesem Zeitpunkt schon mit 3:0 in Front gelegen - dann aber korrigierten Tom Drübert und Moritz Stertkamp das Resultat noch auf 6:2. Völlig chancenlos war der RSC Chemnitz, auch wenn sich der Cronenberger Nachwuchs hier zunächst schwer tat. Obwohl Luca Antweiler und Mette Trimborn die Uhr schon nach drei Minuten auf 3:0 gestellt hatten, war danach Sand im Getriebe - dies war auch der Halbzeitstand. Erst dann drehten die favorisierten Grün-Weißen auf und siegten letztendlich deutlich mit 9:0. Trotz der sechs Punkte war aber noch kein Durchatmen angesagt - da auch Düsseldorf und der letzte Vorrundengegner Remscheid gegen Chemnitz gewonnen hatten, war im Bergischen Derby gegen die IGR zwingend ein Punktgewinn nötig - Remscheid dagegen musste gewinnen. Dementsprechend nervös begannen beide Mannschaften: Nina Necke rüttelte ihre Farben dann mit einem Pfostentreffer wach, kurz danach sorgte Tom Drübert mit einem Doppelschlag für ein beruhigendes 2:0, das anschließend noch auf 4:0 ausgebaut wurde. Krönender Abschluss: Die für die stark haltende Lara Immer eingewechselte Julia Pfaffendorf parierte kurz vor Schluss einen Penalty

Der RSC präsentierte sich unter dem Strich als geschlossene, kampfstarke Einheit, überzeugte mit einer kompakten Deckung und einer starken, ausgeglichenen Mannschaftsleistung. Dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten, unterstreicht das nur ...

RSC: Lara Immer, Julia Pfaffendorf - Moritz Stertkamp, Nina Necke, Leonie Lütters, Luca Antweiler, Lilli Dicke, Tom Drübert, Mette Trimborn, Thore Kaub.

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